Die Zirbe

 

Die Zirbe ist ein meist gerade wachsender, bis zu 20 Meter hoher immergrüner Baum.
Die von unten herauf  nur über eine geringe Strecke verkrümmten Äste sind im Alter streng etagenförmig angeordnet und buschig verzweigt.
Ihre Krone ist schmal bis eiförmig. An jüngeren Bäumen und an Zirben, die in tieferen Lagen wachsen, ist ihre Krone stumpf zugespitzt.
Als sehr langsam wachsender Baum stellt sie geringe Ansprüche an den Nährstoffgehalt des Bodens.Die Heimat der Zirbe sind die mitteleuropäischen Gebirge.Die kargen, trockenen Böden der Vinschgauer Sonnenseite gestatten nur sehr kleine Jahreszuwächse, was sich sehr positiv auf die Widerstandsfähigkeit des Holzes auswirkt.

Einige Positive Eigenschaften der Zirbe:

Das Zirbenholz weist das geringste Schwundverhalten aller einheimischen Nadelhölzer auf.


Aufgrund des hohen Gehaltes an Holzinhaltsstoffen weist das Zirbenholz einen angenehmen Geruch auf, der sich über lange Zeit erhält.


Die Zirbe ist die leichteste Holzart unter den heimischen Nadelholzarten.


 

Wissenschaftlich erwiesene Ergebnisse

 

Die Harze und Öle des Holzes verleihen eine gute Schutzwirkung gegenüber Motten und anderen Insekten.

In einem Zirbenzimmer tritt  keine Wetterfühligkeit auf auch die Schlafqualität ist in einem Zirbenholzbett höher.

Der Einfluss des Zirbenholzes zeigte sich in einer niedrigeren Herzrate bei körperlichen und mentalen Belastungen.

Verwendung:

Die Zirbe wird im Alpenraum schon seit Jahrhunderten zur Fertigung vertäfelter Stuben verwendet.

Besonders beliebt, vor allem wegen des lang anhaltenden, unverwechselbaren Geruchs sind  Schlafzimmermöbel aus Zirmholz.

 

Im oberen Engadin gehören Einrichtungen in Zirbe, bei ihnen Arve genannt, auch heute noch zu den Beliebtesten.

Früher wurden in dieser Region sogar Haustüren damit hergestellt


Kommentieren